Karolin Kühn

 

Warum hast du dir den LPV fürs Praktikum ausgesucht?

Ich wollte für mein dreimonatiges studienbezogenes Pflichtpraktikum gern weiter weg oder ins Ausland. Da ich schon ein Jahr an der Nordsee gearbeitet habe, wollte ich mal in die andere Himmelsrichtung schauen. Bei meiner Recherche nach Praktika in österreichischen Nationalparks, habe ich die Website des LPV gefunden.

Was gefällt dir am Praktikum?

Mir gefällt die Arbeit draußen sehr. Das ist ganz anders, als alles was ich bisher gemacht habe. Auch, wenn es manchmal körperlich anstrengend ist, merke ich, dass ich mich jeden Tag mehr daran gewöhne und abends echt glücklich heimfahre. Ich konnte außerdem in kurzer Zeit in unterschiedliche Bereiche reinschnuppern (Pflegeeinsätze, Öffentlichkeitsarbeit, Umweltbildung, Flächenbegehungen) und kann wirklich viele Dinge in der Praxis anwenden, die ich aus dem Studium nur in Theorie kannte

Was unterscheidet das Praktikum beim LPV von anderen Praktika?

Das Team vom LPV ist immer motiviert mir möglichst viele neue Sachen beizubringen und mich weiterzubilden. So durfte ich vor ein paar Tagen zum Beispiel an einem Rosenbestimmungskurs teilnehmen. Und ich arbeite hier auf jeden Fall mehr an der frischen Luft als woanders.

Was nimmst du als besondere Erkenntnis mit?

Eine erste besondere Erkenntnis ist, dass aktiver Naturschutz immer erst im Kleinen entsteht, durch Naturbegeisterte aus den Gemeinden und der Umgebung. Die kennen die Regionen meistens am besten und sind als Erstes für den Schutz ihrer Heimat zu begeistern. Damit auch, wie wichtig es ist, Anwohnern der Region immer wieder nahe zu bringen, warum der Schutz ihrer Umgebung so wichtig ist. Allerdings auch, sich ihre Bedenken anzuhören und mit einzubeziehen, weil sie diejenigen sind, die am nachhaltigsten etwas verändern können.

Studium

Landschaftsnutzung und Naturschutz (Bsc.) in Eberswalde (Deutschland)