Führung - Nacht in der Steppe in Pfaffstätten

Zutraulicher Wolfsmilchschwärmer
Zahlreiche Teilnehmer*innen
Auch das Team der Umweltbaustelle war dabei.
Der Leuchtturm von Schmetterlingsexperte Peter Buchner
Beobachten der nachtaktiven Insekten
Der Leuchtturm
Angelockter Tagfalter
Es gab viel zu sehen.
Wolfsmilchschwärmer
Wolfsmilchschwärmer

Zahlreiche Naturinteressierte machten sich auf in das Pfaffstättner Naturschutzgebiet Glaslauterriegel-Heferlberg-Fluxberg, um den Lebensraum Trockenrasen bei Nacht zu erforschen. Mit dabei waren auch die sieben Teilnehmer*innen und die drei Projektleiter*innen der Umweltbaustelle.

Bereits auf dem Weg zum Naturschutzgebiet konnten die Silhouetten von mehreren Großen Abendseglern erspäht werden, einer Fledermausart die gerne schon früh am Abend auf die Jagd geht. Ein Ultraschalldetektor erlaubte es, die Rufe für alle hörbar zu machen. Die Expert*innen des Landschaftspflegevereins ergänzten die Beobachtungen mit interessanten Geschichten zu den nachtaktiven Tieren der Trockenrasen. Ein besonderer Fokus lag dabei zunächst auf Fledermäusen und Eulen. Ein Highlight war die Entdeckung eines an einem Spinnenfaden hochgezogenen Schneckenhauses. Dieses wird von der Spinnenart Pellenes nigrociliatus für die Eiablage genutzt.

Besonders spannend wurde es, als der Leuchtturm von Schmetterlingsexperte Peter Buchner in Sicht kam. Die bunt blühenden Trockenrasen in Pfaffstätten bieten vielen Insekten einen wertvollen Lebensraum, manche dieser Insekten sind besonders gut bei Dunkelheit am Leuchtturm zu beobachten. Zu den beobachteten Highlights zählte der Steirische Fanghaft. Weiters konnten auch Wolfsmilchschwärmer, Russischer Bär und andere Nachtfalter beobachtet werden.