Wiesen Erleben in Wien - Schulprogramm

Das Heumanderl bauen machte den Schüler*innen großen Spaß. © LPV
Schüler*innen der OVS Märzstraße, 2a © Irene Drozdowski
Schüler*innen der OVS Märzstraße, 2c © Irene Drozdowski
Schüler*innen der VSII A. Baumgartnerstraße, 4b © Irene Drozdowski
Schüler*innen der VS Ruckergasse, 3b © Irene Drozdowski
Die Blindschleiche - das Highlight für die Kinder © LPV
Die Blindschleiche - das Highlight für die Kinder © LPV
Tierische Wiesenpfleger und deren Produkte © LPV
Was ist Heu? Was ist Stroh? Wer braucht das? © LPV
Wusstet ihr, dass es in Österreich ca. 700 Wildbienenarten gibt? © LPV
Mähen wie zu Opas Zeiten - jedes Kind durfte ein kleines Stück Wiese mit der Sense mähen. © LPV
Die Vielfalt der Wiese - dargestellt mit einem Blumenbild © LPV
Auf Endeckungssuche mit der Becherlupe © LPV

Heute erforschten vier Klassen im Rahmen des Schulprogramms „Wiesen erleben in Wien"  gemeinsam mit unseren Naturpädagog*innen den Lebensraum Wiese im Lainzer Tiergarten. Mit dabei waren die 2a und die 2c der OVS Märzstraße, die 4b der VSII A. Baumgartnerstraße und die 3b der VS Ruckergasse. Der erlebnisreiche Vormittag war in abwechslungsreiche Stationen gegliedert, welche die Klassen abwechselnd besuchten.

Das Sensenmähen mit Heinz Peikert von Stepping Woods machte den Kindern besonders viel Spaß. Hier erfuhren sie, wie die Wiesen früher gemäht wurden als es noch keine Traktoren gab und dass auch heute besonders steile Hänge noch mit der Sense gemäht werden müssen. Danach durfte jedes Kind mit Hilfe von Heinz Peikert selbst versuchen ein Stückchen Wiese mit der Sense zu mähen. Die anderen Kinder konnten inzwischen das abgemähte Gras auf traditionellen „Heumandln“ zum Trocknen aufhängen.

Bei der Station der Umweltspürnasen wurden ausgewählte lebende Amphibien bzw. Reptilien, Insekten und Spinnentiere zum Angreifen vorgestellt. Besonders das Berühren der Blindschleiche und Erdkröte begeisterte die Schüler*innen. Mit anschaulichen Bildern wurde außerdem die Entwicklung der einzelnen Tiergruppen besprochen und die vielen Fragen der Kinder beantwortet.

Eine Station beschäftigte sich mit den Produkten, die auf einer Wiese entstehen können. Die Schüler*innen entdeckten die Unterschiede zwischen Heu, Stroh und Silage und besprachen mit unseren Naturpädagog*innen die ökologischen und tiergesundheitlichen Vorteile der Heufütterung. Die Kinder lernten, wie man als Konsument den Erhalt von bunten Blumenwiesen fördern kann, etwa durch den Kauf von Heumilchprodukten. Auch Honigbienen-Produkte standen als Anschauungsmaterial zur Verfügung, ebenso wie geeignete Wildbienen-Nisthilfen.

Es stand auch viel Zeit für das Erforschen der Wiesen zur Verfügung. Auf den Wiesenflächen konnten die Kinder mit Becherlupen Insekten und Spinnentiere suchen. Die gefundenen Tiere wurden anschließend besprochen. Beim Erstellen eines Wiesen-Klebebilds machten sich die Schüler*innen mit den unterschiedlichen Blumen und Gräsern vertraut und entdeckten die Vielfalt des Lebensraums Wiese.

Eine Jausen-Pause zur Stärkung zwischendurch durfte natürlich nicht fehlen und einige Spiele lockerten das Vermitteln der Wieseninfos auf und sorgten für Spaß und Bewegung.

Das Projekt wird von der Europäischen Union und der Stadt Wien aus dem europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums finanziert.